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Hilfsmittel für Senioren

Hilfsmittel für Senioren Treppenlift

Wenn man im Alter krank oder pflegebedürftig wird, kommt es recht häufig vor, dass man neben den Medikamenten auch einige Hilfsmittel braucht. Die Kranken- und Pflegeversicherungen haben hierzu ein sogenanntes Hilfsmittelverzeichnis geschaffen, in dem heute eine extrem große Zahl an Hilfsmitteln für Senioren zur Verfügung stehen. Diese können von allen Senioren genutzt werden, die krank oder pflegebedürftig sind, mit dem Ziel ihre Lebensqualität dadurch zu verbessern. Alle Produkte des Hilfsmittelverzeichnisses sind in unterschiedliche Gruppen unterteilt und werden bis zu einem bestimmten Betrag von der Kasse übernommen. Auch bei den privaten Krankenversicherungen gibt es solch einen Hilfsmittelkatalog. Welche Leistungen hier übernommen werden, hängt vom jeweiligen Tarif des Versicherten ab.

Die Antragstellung für Hilfsmittel für Senioren

Zunächst einmal muss der behandelnde Arzt ein Rezept für das benötigte Hilfsmittel für Senioren ausstellen, da die Hilfsmittel der Krankenkasse im Gegensatz zu denen der Pflegekasse immer ein Rezept brauchen. Dieses Rezept muss dann an die zuständige Krankenkasse geschickt werden, welche das Hilfsmittel für Senioren genehmigen muss. Ist die Genehmigung erfolgreich gewesen, kann im zuständigen Sanitätshaus das Produkt erworben werden. Manchmal kann es auch sein, dass Produkte erst bestellt werden müssen. Diese werden dann an die Adresse des Bestellers geliefert. Hier wird dann auch vor Ort eine Einweisung auf das Hilfsmittel für Senioren durchgeführt. Falls das Rezept von der Krankenkasse nicht genehmigt wurde, hat man die Möglichkeit, dagegen Widerspruch einzulegen. Dazu sollte man auch mit dem Arzt sprechen, der die unbedingte Notwendigkeit dieses Hilfsmittel gegenüber der Kasse begründen sollte.

 

Die Produkte im Hilfsmittelverzeichnis

Das Hilfsmittelverzeichnis der GKV dient neben den Ärzten und Krankenkassen auch Alten- und Pflegeheimen als gute Stütze, wenn es darum geht, welche Hilfsmittel bezahlt werden oder nicht. Aber auch die Angehörigen von Kranken und Pflegebedürftigen können hier nachschauen, ob das benötigte Produkt drin steht.

 

Übersicht Produkte aus dem Hilfsmittelkatalog

  • Absauggeräte
  • Adaptionshilfen
  • Applikationshilfen
  • Badehilfen
  • Bestrahlungsgeräte
  • Blindenhilfsmittel
  • Elektrostimulationshilfen
  • Gehhilfen
  • Dekubitus Hilfsmittel
  • Hörhilfen
  • Inhalations- und Atemtherapiegeräte
  • Hilfsmittel bei Inkontinenz
  • Kommunikationshilfen
  • Kranken- und Behindertenfahrzeuge
  • Körperersatzstücke
  • Orthesen
  • Orthopädische Hilfsmittel
  • Kompressionshilfsmittel
  • Krankenpflegeartikel
  • Lagerungshilfen
  • Messgeräte
  • Mobilitätshilfen
  • Sitzhilfen
  • Stehhilfen
  • Sprachhilfen
  • Therapeutische Bewegungshilfen
  • Toilettenstühle

Darüber hinaus gibt es auch noch Pflegemittel wie etwa Handschuhe, Desinfektionssachen oder auch Schutzauflagen. Hierfür ist jedoch nicht die Krankenkasse, sondern die Pflegekasse zuständig. Daher sollte man hier nachfragen, welche Pflegemittel bezahlt werden und welche nicht.

 

Kostenübernahme aus dem Hilfsmittelkatalog

Die Krankenkasse ist für die Zahlung der Hilfsmittel zuständig. Die Versicherten zahlen lediglich die gesetzlichen 10 Euro Zuzahlung Darüber hinaus übernimmt die Kasse auch die Kosten für die Betriebskosten, Reparatur, die Wartung und den Ersatz. Manchmal kann es auch vorkommen, dass bestimmte Hilfsmittel über den Satz des Hilfsmittelverzeichnisses bzw. des Hilfsmittelkataloges hinausgehen. Hier erhält man dann vom Sanitätshaus eine Mehrkostenerklärung die man selbst zahlen muss. Man sollte jedoch darüber auch mit der Kasse sprechen, da diese unter bestimmten Voraussetzungen auch die Mehrkosten bezahlt.

 

Hilfsmittel für Pflegeheimbewohner

Viele Hilfsmittel für Senioren werden auch in der Altenhilfe eingesetzt. So müssen Pflegeheime etwa nach § 33 SGB V für ihre Bewohner stets allgemein übliche Hilfsmittel wie z. B. Schiebe und Duschhilfen oder Toilettenrollstühle immer vorrätig haben. Die Kosten für diese Hilfsmittel für Senioren sind bereits im Entgelt enthalten, welches die Bewohner monatlich zahlen. Benötigen die Heimbewohner Hilfsmittel, die über das allgemeine Maß hinausgehen, müssen sie sich diese selbst über ein Rezept vom Arzt besorgen.

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